2010
23. Apr

ganztägig

Termin

tazlab - Zukunftslabor der taz

tazlab 2010

Die taz veranstaltet am 24.4.2010 im Haus der Kulturen der Welt in Berlin ein sogenanntes “Zukunftslabor”. Der Eintritt beträgt frei wählbar 15, 30 oder 60 Euro.

Hier folgt der Einladungstext:

Das Zukunftslabor der taz, das taz.lab, widmet sich dieses Jahr der wichtigsten gesellschaftlichen Frage der Jetztzeit unter den Zeichen der Globalisierung: Welche Bildung brauchen wir? Welche Universitäten haben wir nötig? Was macht Lust am Lernen, was stiftet Zukunft? Konkret: Warum schneidet Deutschland im internationalen Vergleich in Sachen Erwachsenenbildung, auch und gerade in der Frage der Hochschulqualifikationen immer noch so mies ab? Woran liegt es, dass die deutsche Gesellschaft eine ist, in der es schwer ist, den Aufstieg über Bildung zu schaffen? Was sind die Bedingungen, dass die wohlhabend-bürgerlichen Schichten immer nur sich selbst über die Universitäten neu rekrutieren? Hat das deutsche Universitätssystem überhaupt eine Zukunft, wenn es sich nur um Exzellenz kümmert?

Woran liegt es, dass die Ausbildung von Menschen für eine immer komplexer werdende Berufswelt gerade bei jenen nicht anschlägt, die aus sogenannt bildungsfernen Schichten kommen? Aus welchen Gründen wird soviel Wert auf Forschung gelegt, nicht jedoch auf die Lehre? Weshalb scheitert die einheimische Bildungspolitik gerade bei den neuen Deutschen, den MigrantInnen? Ist der Prozess, der nur noch Abschlüsse in Bachelor und Master vorsieht, noch aufhaltbar? Was braucht es, um Lust auf lebenslanges Lernen zu machen – und nicht allein im Hinblick auf einen Abschluss? Im taz.lab finden all diese Fragen bei einer von ExpertInnen aus der Bildungsadministration, aus der Forschung wie der Lehre sowie bei Betroffenen, Studierenden wie Lehrenden, Resonanz: Die taz bietet das Forum, um dieser wichtigsten Frage einer globalisierten Zukunft Raum zu geben. Antworten? Nicht zwingend garantiert – aber erwünscht!

siehe auch:

Pressemitteilungen im Zusammenhang mit dieser News:

Revolutionäre Politik ist immer auch ein Ringen um das Bewußtsein der Massen; insofern ist sie elitär, als dieses Bewußtsein zuerst von wenigen ausgebildet wird; und sie ist zugleich antielitär, als sie danach strebt, das Privileg der Minderheit aufzuheben und ihr Bewußtsein zur Jedermannsphilosophie werden zu lassen. (...) Erst wenn die Kultur der Beherrschten zur dominierenden wird, ist er Boden für die Revolution bereit. DIe Hegemonie besitzt, wer die Weltanschauung der Menschen prägt.
(Hans Heinz Holz)