Pressemitteilung / 04. May 2010 - 22:00 Uhr

Die Bildung gehört allen! - heutige Demo in Düsseldorf

Anlässlich der heutigen Demonstration “Die Bildung gehört allen! Bildungsperspektiven jetzt gemeinsam erkämpfen” in Düsseldorf fordert das Aktionsbündnis gegen Studiengebühren (ABS) die sofortige Abschaffung aller Studien- und Bildungsgebühren in NRW

„Durch Studiengebühren wird Bildung zur Ware und Hochschulen werden zu Unternehmen. Bildungsgebühren halten Menschen aus einkommensschwachen Haushalten nachweislich vom Studium ab. Sie sind hochgradig unsozial und fördern die soziale Auslese. Bildung aber ist ein Menschenrecht, darf nicht gehandelt werden und muss für jeden gleichermaßen zugänglich sein“.

So werden Studien- und Bildungsgebühren im Aufruf zur Demonstration thematisiert, den das ABS vollumfänglich unterstützt.

„Gerade jetzt zu den Landtagswahlen in NRW ist die Abschaffung alle Bildungsgebühren ein zentrales Anliegen der Protestierenden. Die Forderung nach einem gebührenfreien und sozialverträglichem Bildungssystem muss unabhängig von der Zusammensetzung der künftigen Landesregierung verwirklicht werden!“, fordert Alexander Lang, Sprecher des ABS.

„Wir unterstützen deshalb die heutige Demonstration in Düsseldorf und rufen alle Bildungsinteressierten zur Teilnahme auf”, erklärt Christina Schrandt, auch Sprecherin des ABS, abschließend.

Die Stärke der Linken kann heute genau in diesen kleinen konkurrierenden Protestgruppen liegen, die an vielen Stellen gleichzeitig aktiv sind, in einer Art von politischer Guerillabewegung im Frieden oder im sogenannten Frieden, aber - und das ist, glaube ich, der wichtigste Punkt - in kleinen Gruppen, die sich auf lokale Aktivitäten konzentrieren und in denen sich das ankündigt, was aller Wahrscheinlichkeit nach die Basisorganisation des libertären Sozialismus sein wird, nämlich kleine Räte von Hand- und Kopfarbeitern - von Sowjets, wenn man dieses Wort noch benutzen kann und nicht daran denkt was mit den Sowjets tatsächlich passiert ist -, etwas, das ich, und das meine ich ganz ernst, als organisierte Spontaneität bezeichnen würde.
(Herbert Marcuse)