Das Rektorat der Univerisität Münster hat gegen 6.00 Uhr die Besetzerinnen und Besetzer von der Polizei räumen lassen. Die BesetzerInnen hielten den Audimax der Uni Münster besetzt, um ihren Forderungen nach Abschaffung von Studiengebühren und der Demokratisierung “ihrer Hochschule” Nachdruck zu verleihen.
Vor drei Wochen fand sie den Bildungsstreik noch „gestrig“, jetzt will die Bundes-Bildungsministerin Anette Schavan am 07. Juli doch noch mit Studierenden – nicht aber mit SchülerInnen – reden.
„Die StudentInnenschaften in der BRD solidarisieren sich mit ihren
LeidensgenossInnen in Österreich. Insbesondere in einem europäischen
Hochschulraum darf es keine Studiengebühren geben, da diese die
Mobilität der StudentInnen erheblich einschränken“, erklärt Anja
Gadow, Mitglied im Vorstand des freien zusammenschluss von
studentInnenschaften (fzs).
Am Abend des 5. November wurde das Auditorium Maximum der Philipps-Universität Marburg von Studierenden besetzt. Durch diese Aktion wurde ein Freiraum geschaffen. Die Nutzung sollte den Studierenden zu Gute kommen und die Diskussion über Bildung vorantreiben. Die Besetzung erfolgte im Anschluss an eine Informationsveranstaltung der Bildungsstreik-Initiative Marburg.
Am heutigen Tag fand in Berlin die "Bologna-Konferenz" von Bundesbildungsministerin Dr. Annette Schavan mit Beteiligung von parteinahen Hochschulgruppen, VertreterInnen des Bildungsstreiks und mehreren Stakeholdern im Bologna-Prozess, darunter der fzs, statt. Der fzs rechnet trotz der von studentischer Seite vorgebrachten Argumente kaum mit Verbesserungen in der deutschen Bologna-Umsetzung auf Basis solcher kleinen Treffen.
Am Abend des 5. November wurde das Auditorium Maximum der Philipps-Universität Marburg von Studierenden besetzt. Durch diese Aktion wurde ein Freiraum geschaffen. Die Nutzung sollte den Studierenden zu Gute kommen und die Diskussion über Bildung vorantreiben. Die Besetzung erfolgte im Anschluss an eine Informationsveranstaltung der Bildungsstreik-Initiative Marburg.