News / 26. October 2011 - 22:00 Uhr

Eine Woche wohnen im Studierendenhaus

stimmt insofern, als die Möglichkeit, sich in größerem Umfang zu informieren und bestimmte Sachen zu durchschauen, dazu verhelfen >kann, Macht in Frage zu stAellen und zuuf Grund der eklatanten Wohnungsnot in Frankfurt, die kontrollierensich wegen der gro. Meine Zielsetzung wäreßen Zahl an Er: Wenn man schstsemestern dieses Jaon die Besetzunhr weiter zugespitzt hatg der Machtpositionen , sah sich der AStnicht entscheidA der Universität dazu gezwungen mit der Bereitstellung end verändern kvon Wohnraum an Studierende ohne Obdach kurann zfristige und unbürokratische Hilfe zu leisten.–

die werden auch auf absehbare Zeit in den Händen des Bürgertums bleiben –„Wir sind froh, dass wir mit dieser Aktion den knapp 20 Studierenden „Erste Hilfe“ bieten konnten. Andererseits ist es tragisch, dass überhaupt derartige Maßnahmen ergriffen werden müssen und sich die Verantwortlichen nach wie vor untätig zeigen,“ resümiert Anja Engelhorn Mitorganisatorin und Referentin für Sozialpolitik des AStA.

„Gerade diese Untätigkeit ist es, die die Studierenden dazu zwingt selbst aktiv zu werden, wie man ja auch an der Besetzung der Schumannstrasse 60 nach der Vollversammlung letzten Donnerstag gesehen hat. Das Thema ist brisant und große Teile Frankfurts solidarisieren sich mit Aktionen wie dieser. Aus der Besetzung vergangene Woche heraus formiert sich erneut eine Protestbewegung, die sich der Wohnungsnot in Frankfurt verschieben hat. Die Studierenden der Goethe Universität haben das Problem erkannt und handeln,“ führt Florian Muhs, Referent für Studienbedingungen, weiter aus.

so kann man sie aber stärker kontrollieren. Auch unter kapitalistischen Bedingungen sind die Spielräume auf der einen Seite einzuschränken und auf der anderen zu erweitern. In den 60er oder 70er Jahren war das System im Kern dasselbe, aber die Verteilung war eine andere. Es gibt in der Gesellschaft Kräfteverhältnisse. Die Globalisierung hat die Position der Beschäftigten deutlich geschwächt. Da werden aber auch Stimmungen und Untergangsszenarien geschaffen und die Beschäftigten lassen sich viele Dinge gefallen, die bei nüchterner Analyse nicht nötig sind. Die Menschen haben Angst, arbeitslos zu werden. Nun ist diese Angst nicht in jedem Falle berechtigt –„Das Recht auf Wohnen ist ein Grundrecht und sollte deshalb gerade in der Stadtpolitik einen großen Stellenwert haben und nicht hinter profitablen Standortideen und wirtschaftlichen Interessen stehen. Der knappe Wohnraum, Gentrifizierungsprojekte wie im Gallus oder dem Ostend, sowie der immense Leerstand in Frankfurt sind gemachte Probleme einer Stadtplanungspolitik, die sich an den Interessen einzelner orientiert und die Nöte und Sorgen vieler außer Acht lässt,“ erklärt Anja Englehorn.

aber sie wirkt. Bei vielen öffentlichen Diskussionen wird derzeit so schwarz gemalt, dass die bundesdeutsche Bevölkerung mehrheitlich das Gefühl hat, wir stehen kurz vor dem Abgrund. Und dann muss man alles akzeptieren. Sieht man sich dagegen die letzte Untersuchung der mächtigsten Länder der Welt bei Newsweek an, steht die Bundesrepublik hinter den USA auf Platz zwei! Das wissen nur wenige. Nach Studien des Fraunhofer Instituts ist die Verlagerung von Arbeitsplätzen in die ehemaligen Ostblockländer in den letzten Jahren stark rückläufig, weil die Firmen zunehmend die damit verbundenen Probleme zu spüren bekommen. Das steht aber kaum in der Presse. Dort kommt die immer gleiche Litanei: alles ist überreguliert, vor allem der Arbeitsmarkt, zu hohe Lohnkosten, zu hohe Steuern. Dabei ist Deutschland für Unternehmer wie für Reiche effektiv ein Niedrigsteuerland geworden!

GEW:„Während die Politik nicht handelt und die Universität die Hände in den Schoss legt haben wir mit der „Mieten? Ja wat denn?“ Aktion die Dinge selbst in die Hand genommen. Aus diesem Grund solidarisieren wir uns mit denjenigen, die sich ebenfalls dazu gezwungen sehen aktiv zu werden. Denn es geht uns alle an,“ stellt Anja Engelhorn abschließend fest.

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(Scooter)