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Durch den Fleischwolf?

Kritische Wissenschaft, Studienorganisation und der Bologna-Prozess

Zur Zeit findet im Rahmen des so genannten Bologna-Prozesses in Europa die größte bildungspolitische Umstrukturierung an Hochschulen seit mehr als 30 Jahren statt. Das primäre Ziel ist es, Studiengänge und -abschlüsse innerhalb Europas vergleichbarer zu machen. Unter anderm soll das durch die Umstellung der Studiengänge auf die neuen zweistufigen Abschlüsse erreicht werden. Da diese Umstellung immer schneller vorangetrieben wird, hört man oft den Vorwurf, dass die bisherigen Studiengänge lediglich umettikettiert werden und keine inhaltsorientierte Reform erfolgt. Diese Kritik ist richtig; sie greift allerdings zu kurz. Studieninhalte und -formen werden durchaus umgestaltet. Allerdings fehlt es dabei an Transparenz und demokratischer Beteiligung. Das führt dazu, dass gesellschaftliche Ziele in den Hintergrund geraten.

So loben Politik und Wirtschaft die neuen Studiengänge für ihren erhöhten “Praxisbezug”



Ein Grauen für alle, die ins Netz schreiben


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