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Demokratisierung der Hochschulen

Mitbestimmung

Hintergründe, Analysen und Kritik – Recherchen des AK Bildungsperspektiven

Zur Geschichte der studentischen Mitbestimmung

Mit der Demokratisierung der Hochschulen wird das Bemühen bezeichnet, alle universitären Gruppen gleichberechtigt am hochschulinternen Entscheidungsprozess zu beteiligen. Dieses Reformvorhaben hat seinen Ursprung in den sechziger Jahren, als die Studentenbewegung das politische Autoritätsprinzip in Frage stellte und gegen hierarchische Universitätsstrukturen protestierte. Damals geriet vor allem die Position der Institutsdirektoren in die Kritik, weil sie mit ihren weitreichenden Kompetenzen einen außergewöhnlichen Einfluss auf die Hochschulen ausüben konnten. Sie durften uneingeschränkt über Forschungsprojekte, Lehrveranstaltungen, finanzielle Mittel und Personalfragen bestimmen, ohne auf Mitarbeiter oder Studierende Rücksicht nehmen zu müssen. Ihre Machtstellung war ebenso im 19. Jahrhundert verwurzelt wie die Gesamttradition der deutschen Universität.



Ein Grauen für alle, die ins Netz schreiben


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